Autor: Alex

  • Neuer Rathaus-Podcast gestartet: Ein Schritt näher an den Menschen

    Neuer Rathaus-Podcast gestartet: Ein Schritt näher an den Menschen

    Mit dem neuen Podcast „Freitag ab eins – der Podcast der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin“ geht die Gemeinde einen wichtigen und zeitgemäßen Schritt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, Einblicke in die Arbeit der Verwaltung zu geben, Themen verständlich aufzubereiten und vor allem: näher an die Menschen heranzurücken

    Gerade in einer Zeit, in der Vertrauen in politische Institutionen nicht selbstverständlich ist, sind Transparenz und direkte Kommunikation wichtiger denn je. Ein Podcast ist dafür ein gutes Format – persönlich, unkompliziert und jederzeit abrufbar.


    Die erste Folge: Ein gelungener Auftakt mit Potenzial

    In der ersten Folge steht Bürgermeister Nico Nolte im Mittelpunkt und spricht über seine ersten 100 Tage im Amt. 
    Das ist ein kluger Einstieg: Persönliche Einblicke schaffen Vertrauen und geben den Zuhörerinnen und Zuhörern die Möglichkeit, den Menschen hinter dem Amt kennenzulernen.

    Besonders positiv fällt auf:

    • Die lockere Gesprächsatmosphäre – der Podcast wirkt nicht wie eine klassische Pressemitteilung zum Anhören, sondern tatsächlich wie ein Gespräch.
    • Verständliche Sprache – auch komplexe Themen werden nachvollziehbar erklärt.
    • Einblicke hinter die Kulissen – genau das, was viele Bürgerinnen und Bürger sich wünschen. 

    Das Format erfüllt damit bereits im Ansatz seinen eigenen Anspruch, „transparent, nahbar und direkt aus der Gemeinde“ zu sein. 


    Warum solche Formate heute so wichtig sind

    Kommunalpolitik entscheidet über vieles, was unseren Alltag direkt betrifft – von Infrastruktur bis Lebensqualität vor Ort. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen oft zu weit weg von politischen Prozessen.

    Genau hier setzt der Podcast an:
    👉 Er holt Politik aus dem Sitzungssaal und bringt sie direkt zu den Menschen.
    👉 Er schafft Verständnis für Entscheidungen.
    👉 Und er ermöglicht es, Fragen und Anliegen aus der Bürgerschaft aufzugreifen

    Das ist kein „nice to have“ mehr – sondern ein entscheidender Baustein moderner kommunaler Arbeit.


    Konstruktiver Blick nach vorn

    So gelungen der Start ist: Der Podcast hat noch Entwicklungspotenzial.

    Für die kommenden Folgen wäre spannend:

    • Mehr Stimmen aus der Bürgerschaft einzubinden
    • Konkrete Projekte vor Ort noch stärker in den Fokus zu rücken
    • Auch kritische Themen offen zu diskutieren

    Denn echte Nähe entsteht nicht nur durch Information – sondern durch Dialog.


    Fazit

    Der neue Rathaus-Podcast ist ein starker und richtiger Schritt.
    Er zeigt: Verwaltung kann modern, offen und nahbar sein.

    Wenn es gelingt, diesen Weg konsequent weiterzugehen, kann „Freitag ab eins“ zu einem echten Sprachrohr für die Gemeinde werden – und zu einer Plattform, die Menschen verbindet.

    Denn am Ende gilt:
    👉 Gute Politik beginnt dort, wo man den Menschen zuhört.

    Hören Sie selbst:
    Informationen unter ruedersdorf.de/podcast und überall anhören, wo es Podcasts gibt.

  • Der „Bauturbo“: Eine echte Chance für mehr Wohnraum in unserer Gemeinde

    Der „Bauturbo“: Eine echte Chance für mehr Wohnraum in unserer Gemeinde

    Bezahlbarer Wohnraum ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – auch hier bei uns vor Ort. Viele Familien suchen ein Zuhause, junge Menschen wollen in ihrer Heimat bleiben und ältere Menschen wünschen sich kleinere, barrierearme Wohnungen. Gleichzeitig dauern Bauvorhaben oft sehr lange, weil Verfahren komplex und zeitintensiv sind.

    Mit dem sogenannten „Bauturbo“ hat der Bund nun ein Instrument geschaffen, das genau hier ansetzt: schnellere Genehmigungen, mehr Flexibilität für Kommunen und ein klarer Fokus auf zusätzlichen Wohnraum.

    Was steckt hinter dem Bauturbo?

    Der Bauturbo ist eine befristete Sonderregelung im Baugesetzbuch (§ 246e BauGB). Sie ermöglicht es Kommunen, unter bestimmten Voraussetzungen von bestehenden planungsrechtlichen Vorgaben abzuweichen, wenn dadurch neuer Wohnraum geschaffen wird. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu beschleunigen.

    Wichtig ist dabei:
    Die Entscheidung liegt weiterhin bei der Kommune. Es gibt keinen Automatismus. Jede Gemeinde prüft im Einzelfall, ob und wie der Bauturbo angewendet wird.

    Diese Kombination aus Tempo und kommunaler Entscheidungshoheit halte ich für richtig.

    Warum ich den Bauturbo ausdrücklich begrüße

    Als Gemeindevertreter und Mitglied des Kreistages sehe ich täglich, wie groß der Bedarf an Wohnraum ist – und wie sehr langwierige Verfahren Projekte verzögern können.

    Der Bauturbo bietet die Chance,

    • zusätzliche Wohnungen schneller zu realisieren,
    • Nachverdichtungen sinnvoll umzusetzen,
    • Baulücken zu schließen,
    • und damit den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern.

    Mehr Angebot bedeutet langfristig auch mehr Stabilität bei den Mieten. Gleichzeitig bleibt es unsere Aufgabe vor Ort, sorgfältig abzuwägen und gute städtebauliche Lösungen zu finden.

    Ich bin überzeugt: Wenn wir dieses Instrument verantwortungsvoll nutzen, kann es ein echter Gewinn für unsere Gemeinde sein.

    Mein Tipp an Bauwillige und Eigentümer

    Wer ein Bauvorhaben plant – sei es eine zusätzliche Wohneinheit, eine Nachverdichtung oder ein größeres Projekt – sollte frühzeitig das Gespräch mit der Gemeindeverwaltung suchen.

    Mein klarer Rat lautet:

    👉 Nehmen Sie vorab Kontakt mit dem Rathaus auf.

    In einem persönlichen Gespräch lässt sich klären,

    • ob der Bauturbo in Ihrem konkreten Fall anwendbar sein könnte,
    • welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen,
    • und wie das weitere Verfahren aussieht.

    Eine frühzeitige Abstimmung schafft Klarheit, spart Zeit und hilft, unnötige Umwege zu vermeiden.

    Gemeinsam Verantwortung übernehmen

    Der Bauturbo ist kein Freifahrtschein für beliebiges Bauen – aber er ist ein starkes Instrument für mehr Tempo beim Wohnungsbau. Wenn Politik, Verwaltung und Bauwillige konstruktiv zusammenarbeiten, können wir davon profitieren.

    Lassen Sie uns diese Chance nutzen – für mehr Wohnraum, für junge Familien, für unsere Seniorinnen und Senioren und für eine lebendige Gemeinde.

  • Ein Jahr in der Gemeindevertretung – Mein Rückblick

    Ein Jahr in der Gemeindevertretung – Mein Rückblick

    Heute vor genau einem Jahr fanden in Brandenburg die Kommunalwahlen statt – ein Tag, der mein Leben nachhaltig verändert hat. Durch das Vertrauen und die Stimmen vieler Bürgerinnen und Bürger von Rüdersdorf bei Berlin durfte ich in die Gemeindevertretung einziehen. Seitdem sind zwölf intensive, lehrreiche und bewegende Monate vergangen, in denen ich nicht nur viel über Kommunalpolitik gelernt habe, sondern auch darüber, wie wichtig ein engagierter Dialog mit den Menschen vor Ort ist.

    Was ist passiert in diesem Jahr?

    Der Einstieg war aufregend – Sitzungen, Ausschüsse, viele neue Gesichter, Aktenberge und die Erkenntnis: Demokratie lebt vom Mitmachen, Zuhören und manchmal auch vom geduldigen Ringen um Lösungen. Ich durfte an wichtigen Entscheidungen mitwirken, mich für Themen einsetzen, die mir und vielen Einwohnern am Herzen liegen, und gemeinsam mit anderen Fraktionen tragfähige Kompromisse finden. Besonders wichtig war mir dabei stets, Rüdersdorf lebenswerter zu gestalten – sei es in der Verkehrspolitik, bei der Förderung von Ehrenamt oder der Weiterentwicklung unserer Ortsteile.

    Herausforderungen und Erfolge

    Natürlich gab es auch Herausforderungen – nicht jede Idee lässt sich sofort umsetzen, und politische Arbeit bedeutet oft: dicke Bretter bohren. Aber es gab auch echte Erfolgsmomente. Einige Anliegen aus der Bürgerschaft konnten wir konkret aufgreifen und erste Verbesserungen anstoßen. Das zeigt mir: Es lohnt sich, aktiv zu bleiben.

    Danke für das Vertrauen

    An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich vor einem Jahr gewählt haben. Dieses Mandat ist ein Auftrag – und den nehme ich ernst. Genauso danke ich all denen, die sich mit Fragen, Kritik und Anregungen an mich gewendet haben. Euer Feedback ist mein Kompass.

    Wie geht es weiter?

    Ich freue mich auf das zweite Jahr in der Gemeindevertretung. Die Aufgaben werden nicht weniger, aber meine Motivation ist nach wie vor hoch. Ich will weiterhin zuhören, mitgestalten und Rüdersdorf gemeinsam mit Ihnen voranbringen.

    Lassen Sie uns im Gespräch bleiben – ob per E-Mail, bei Veranstaltungen oder direkt auf der Straße. Politik beginnt vor der eigenen Haustür. Danke, dass ich daran mitwirken darf.

  • Test

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